ANBETUNG DER GROSSEN HURE


I


Wenn sich Vergessendes naht im Bett darum Stimmen verrauschen

Laute der hallenden Wort' uns doch nicht lassen den Schlaf

Ist es verklärtes Verlangen es zieht uns zu ihr sehnend hin

Die wir gelassen entsteht groß wie erneut vor dem Sinn

O große Hure im Schlaf ein weicherer Schoß uns bald hält tief

Tröstet du dunkelnder Nacht süß den vergrausenden Tag

Tönerne Stimme des vergehenden Heute versuchen noch bleiern

Dich zu verjagen du Trost klammernd Umarmung im Geist

Doch verfallen sind sie auch dir Gütige umarmender Schlaf jetzt

Trösterin Weib weicher Schaum wassergeboren dein Schoß