Die Schwäne


Liebst du die Schwäne die im tiefen Abend

Vom Ufer her ins ferne Dunkel ziehn

Die wenn sie sprächen sängen milde klagend

Von langen Tagen die vorűberfliehn


Liebst du die Nächte die durch wirre Träume

Der schweigend Schwäne weisses Kleid durchzűckt

Und das wenn du durcheiltest tausend Räume

Dich liess im Traum noch weinend tief beglűckt


Vielleicht dass jene Nächte sind beschlossen

Im Grau des Abends wenn alsbald verflossen

Der Rőte letztes weiches Schattenlicht


Und dass wenn wir erst von dem Tag genossen

Die Schwärze fiele nicht so schwer uns ins Gesicht

Und bliebe nicht als bleiernes Gewicht